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Sicherheit als Prinzip

150 Jahre und eine Zukunft für die Basler


Dies ist eine klassische Firmengeschichte für ein Unternehmen, das immer etwas traditioneller ausgesehen hat als es in Wirklichkeit war: BALOISE – die Basler Versicherung, heute eine mit Überzeugung selbstständige mittelgrosse europäische Versicherungsgruppe, einst ein Start-up mit globalem Anspruch.

Markus von Escher als Insider und Karl Lüönd als neugierig fragender Laie von aussen haben gemeinsam den 150jährigen Weg der ursprünglich vier Gesellschaften aufgezeigt. Wie bei der ZÜRICH und bei der HELVETIA war der Eisenbahnbau der Auslöser für die Gründung. 16 Jungunternehmer, vorwiegend aus dem Kreis der Basler Seidenbandfabrikanten («Bändeli-Heere») hatten die hohen Prämien der deutschen und französischen Versicherer satt, mit denen sie ihre weit ausgreifenden Exporte absichern mussten. In der Firmengeschichte der BALOISE spiegelt sich die Wirtschaftsgeschichte der Schweiz, etwa die Heraufkunft der chemischen Industrie und das Wachstum der Logistikbranche.

Der üppig illustrierte Band wartet aber auch mit Exklusivitäten auf. So wird zum ersten Mal öffentlich dokumentiert, wie eine sicherheitsbewusste Firme in den kritischen Kriegsjahren die Daten ihrer Kunden schützte. Die BALOISE zog samt Tonnen von Akten und Hollerith-Maschinen ins Saanenland in ein eigens erbautes Réduit mit eigener Tresoranlage. 700 000 Policen wurden so in Sicherheit gebracht.

Ein weiteres Kapitel, verfasst von Konzernjurist Thomas Sieber, stellt die Rolle der BALOISE während des Zweiten Weltkriegs dar und setzt deutliche Gegenakzente zum seinerzeitigen Bergier-Bericht.

«Sicherheit als Prinzip» ist jedoch auch eine illustre Stadtgeschichte um Basel und seine Häuser, Rheinschifffahrt und Flugplatz Sternenfeld, Zoologischen Garten und Basilisken, die als Wappentiere der Versicherung dienten. Zahlreiche Anekdoten aus dem früheren Büroalltag kontrastieren mit den Zeugnissen von zwanzig Mitarbeitenden aus allen Hierarchiestufen, die die Firmenkultur schildern, wie sie sie erlebt haben: in Zeiten des Wohlergehens wie in Krisensituationen, oder wenn es um neue Postulate wie Mitarbeiterkommission oder die Frauenfrage ging.


Leseprobe

1.1.1 Feuer
Paravicini

Der Start-up der jungen Basler Unternehmer

Rudolf Paravicini war die Ruhe selbst, schon in jungen Jahren. Die hohe, straffe Gestalt und der früh kahl gewordene Schädel, der von mächtigen Backenbärten eingerahmt war, liessen ihn älter aussehen als er war. Seine fast aufreizende Unaufgeregtheit gründete in Sicherheit und Selbstvertrauen. Einer wie Paravicini brauchte sich nicht aufzuspielen.

Jeder in Basel wusste, wer er war: der Spross einer aus dem Veltlin eingewanderten protestantischen Familie mit adligen Wurzeln, die 1695 eingebürgert wurde und deren Söhne zunächst im Pfarr- und Lehramt wirkten. Rudolfs Grossvater Samuel war als Handelsmann zu Vermögen gekommen. Paravicinis waren das, was man im Basel des 19. Jahrhunderts respektvoll «Handelsherren» nannte. Die meisten hatten enge Verbindungen zur Seidenbandindustrie, der führenden Basler Industriebranche im 19. Jahrhundert. Manche Handelsherren waren zugleich Fabrikanten, teils mit Betriebsstätten im Elsass und in Baden. Ihre Geschäfte machten sie als Exporthändler dank blendenden internationalen Verbindungen, vor allem nach Lyon und mit einer natürlichen Affinität zum Geldgeschäft. Seiden- und Baumwollhändler mussten sich mit den unzähligen Fremdwährungen auskennen, aber auch mit Wechselgeschäften und mit Krediten.

Ein ausgezeichneter Rechner sei er gewesen, dieser Rudolf Paravicini (geb. 1815), wird überliefert. Zunächst führte ihn der berufliche Weg in das Speditions- und Bankhaus von Speyr und – die Familie scheint offen gewesen zu sein für andere Branchen – nach Lyon, wo er die in Basel dominierende Bandfabrikation erlernte. Ein Stage im Geldgeschäft war für fast jeden Basler Handelsherrn obligatorisch, denn das verdiente Geld sollte auch wieder klug und günstig angelegt werden.

Der Basler Historiker Philipp Sarasin schreibt über die Handelsherren: «Sowohl in der Seidenband- als auch in der im 19. Jahrhundert aufkommenden chemischen Industrie waren die Produktionsmittelbesitzer nicht reine Fabrikanten, sondern vereinten in ihrer Person oft die Funktionen von Kaufleuten, Verlegern, Fabrikanten und Financiers.» Die im Exportgeschäft verdienten Kapitalien sind gemäss Sarasin wohl auch aus Mangel an günstigen Gelegenheiten nur zum Teil in die städtische Produktionsstruktur reinvestiert worden. Die Basler Handelsherren und Privatbankiers wurden zu weltweit bekannten Kapitalexporteuren. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt Basel – so der Zürcher Wirtschaftshistoriker Hans Conrad Peyer – als «das Kapital-Reservoir der Schweiz und Oberdeutschlands». Auch in Frankreich wurde so reichlich Basler Kapital angelegt, dass der Bankenhistoriker Maurice Lévy-Leboyer von einer «véritable colonisation financière» im Elsass sprach. Forcart, Merian, Ehinger und andere Häuser investierten seit Jahrzehnten auch weltweit: in kolumbianische Staatspapiere, in den russischen Eisenbahnbau – und nicht zu knapp in die Zürcher Textilindustrie, wie Peyer bestätigt: «Jener gewaltige Umstellungsprozess von der zürcherischen Verlags- und Heimindustrie zur mechanischen Fabrikindustrie in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wäre ohne Basler Kapitalhilfe wohl kaum gelungen.» 1854 schlossen sich die mit der Seidenindustrie verbundenen Privatbanken Bischoff zu St. Alban, Ehinger, Riggenbach, Merian-Forcart, Passavant und von Speyr zu einem Syndikat zusammen, das bald «Bankverein» geheissen wurde und wesentlich mithalf, den Schweizer Eisenbahnbau, insbesondere die Gotthardbahn zu finanzieren.

Im Ausland fürs Leben gehärtet

Die Werdegänge der «Herrensöhne», wie sie ohne Ironie genannt wurden, gleichen sich auffallend: Manche Basler Kaufmannsfamilien, für die der Zugang zur Universität kein materielles Problem gewesen wäre, scheinen die Hochschule eher gemieden zu haben. Dasselbe Phänomen und ähnliche Lebensläufe findet man übrigens zu Dutzenden im Zürcher oder im Genfer Grossbürgertum. Häufig erfährt man aus diesen Biografien sogar, der begabte junge Mann hätte zwar gern studiert, sei aber von seinem Vater ins Geschäft der Familie gezwungen worden. Ökonomie im heutigen Sinn konnte man im 19. Jahrhundert noch nicht studieren. Also schickten die Väter ihren männlichen Nachwuchs zuerst einmal in die Handelsschule. Spätestens nach dem ersten Militärdienst ging es ab ins Ausland, wo die jungen Herren – meist in Firmen, die Geschäfts- oder Familienfreunden gehörten – als Praktikanten geschlaucht wurden. Die Hauptfächer waren Sprachen, Finanzwesen, fremde Bräuche, Branchentricks und –geheimnisse und das Durchhalten unter widrigen Umständen. Der auch in der Tropenhitze obligatorische Stehkragen wurde zum Symbol für die unerbittlich geforderte Disziplin. Fern der Heimat lernten die jungen Kaufleute das wirkliche Leben kennen. Eigentlich durchliefen sie eine Kombination aus Berufslehre und Sprachkurs. Wenn sie Jahre später zurückkehrten, waren sie für das Geschäft in der Heimat gehärtet. Paravicini konnte sich schon mit 24 Jahren an einer Seidenbandweberei beteiligen, die er zur Blüte brachte und mit 32 alleine übernahm.

Noble Selbstverständlichkeit: der öffentliche Dienst

Ein anderes Merkmal dieser grossbürgerlichen Biografien: Die Herren widmeten sich nie ausschliesslich ihren privaten Geschäften. Gleichzeitiger Dienst an der Öffentlichkeit war noble Selbstverpflichtung, sei es im Rat, in der Handelskammer, in der Kirche oder schon in jungen Jahren im «Civilgericht», das als Schule des öffentlichen Dienstes galt, weil man sich dort bei all denangesichts der dort zutage tretenden gesellschaftlichen Zusammenhängen und menschlichen Schwächen die kostbare Gabe der Urteilsfähigkeit aneignen konnte. Ins Richteramt und in den Grossen Rat zog es auch Rudolf Paravicini; ausserdem engagierte er sich stark im Militär. Sein mathematisches Talent fand bei der Artillerie sinnvolle Verwendung. 1841 wurde er Hauptmann. Viel später, 1870, war er Generalstabschef der eidgenössischen Armee unter General Hans Herzog. Er organisierte die Grenzbesetzung aus Anlass des deutsch-französischen Krieges sowie den Übertritt der Bourbaki-Armee in die Schweiz im Neuenburger Jura.

Die Gründer: aufstrebende Manager, kluge Anleger

Fünfzehn Männer wie Rudolf Paravicini sind es gewesen, die im Kollektiv die Basler Versicherungsgruppe gründeten. Man kann zwei Typen unterscheiden: erfolgreiche Eigentümer-Unternehmer mit beachtlichen finanziellen Reserven, die in der Wirtschaft und im öffentlichem Dienst gut vernetzt waren und die zugleich Anlage für ihr Geld suchten –. Wenn sich beides verbinden liess – umso besser. Rudolf Geigy-Merian gehörte zu dieser Gruppe, der Mann, der aus einem Kräuterhaus die berühmte Fabrik für synthetische Farben machte und den Grundstein legte für den späteren gleichnamigen Chemiekonzern. Oder Alphons Koechlin-Geigy, Mitbegründer der Basler Handelsbank und bis zum Ende des liberalkonservativen Regimes zugleich der wichtigste Politiker dieser Richtung. Von 1866 bis 1875 gehörte er auch dem Ständerat an. Oder August Alioth-Falkner, der in der Basler Landschaft grosse Textilbetriebe besass und die Baselbieter Miliz ebenso aufbauen half wie die dortige Hypothekenbank.

Der andere Typ waren die Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen, auch Zugewanderte, die als angestellte Manager angefangen hatten. Rudolf Kaufmann aus Bayreuth war mit vierzehn Jahren von seiner Familie als Banklehrling nach Karlsruhe geschickt worden. Nach Jahren als Angestellter bei Passavant & Cie. (Seide/Privatbank) wurde er selbstständiger Baumwollagent und beendete seine eindrückliche Laufbahn als einflussreicher Bankier und Investor, der sich u.a. auch an der Rigibahn beteiligte. Eduard Zahn arbeitete sich im Handelshaus Bischoff vom Lehrling zum Teilhaber empor. Die grossen alten Basler Familien waren alleweil offen für begabten Nachwuchs, woher er auch kommen mochte.

Auch was die politische Ausrichtung dieser jüngeren Generation der Basler Handelsherren betraf, kann wieder Rudolf Paravicini als Modell dienen: Von Habitus und Herkunft her gehörte er wie die meisten anderen der Gründer der liberalkonservativen Richtung an. Wirtschaftspolitisch dagegen vertrat er bemerkenswert fortschrittliche Ansichten. So war Paravicini schon 1847 gegen den Zunftzwang aufgetreten, womit er die politisch einflussreichen Handwerker verärgerte. Er setzte sich auch für die Beseitigung der interkantonalen Zollschranken ein und für freie e Niederlassungsbedingungen für alle Schweizer aus allen Kantonen. Der Historiker Eduard His urteilt: «Überhaupt besass er nicht die überkluge Ängstlichkeit mancher älterer Konservativer. Seine parlamentarischen Reden waren gemessen und zeugten von genauer, gewissenhafter Vorbereitung der Traktanden; bisweilen waren sie mit feiner Ironie und Sarkasmus gewürzt.»

Die Gunst der richtigen Stunde

Der Start-up kam genau zur richtigen Zeit. Politisch herrschte im Basel der 1860er Jahre ein eigenartiger Übergangszustand zwischen der alten, zünftisch-feudalistisch geprägten Ordnung und der heraufkommenden, aber noch nicht ausgeformten Demokratie. Noch zehn Jahre, dann folgten die revidierte Bundesverfassung von 1874 und in Basel der von der freisinnigen Richtung betriebenen Systemwechsel, der auf lokaler Ebene den Durchbruch zur Volkssouveränität bringen sollte: allgemeines Wahlrecht, Budgetzwang, fakultatives Referendum, Initiativrecht, professionalisierte Verwaltung.

Die Konjunktur war in den letzten Jahren vor dem Gründungsakt günstig gewesen. Viel flüssiges Geld suchte lohnende Anlage. Und in der Stadt am Rheinknie weiteten sich die Horizonte früher als in anderen Teilen der Schweiz. Schon seit 1844 führte von St-Louis her die Bahn in die Stadt. Es war die erste Verbindung der Schweiz mit dem entstehenden europäischen Eisenbahnnetz. Ab 1845 wurde das Projekt einer Hauenstein-Bahn diskutiert, 1846 war auf dem Barfüsserplatz ein neues Kaufhaus eröffnet worden. Ins Jahr 1848 fiel die Gründung des Industrievereins, der mit einer eigenen Zeitschrift in die langsam erwachende öffentliche wirtschaftspolitische Diskussion eingriff. In dieser Zeit wurde auch das Post-, Zoll- und Münzwesen gesamtschweizerisch vereinheitlicht – eine wichtige Voraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum.

1855 kam die Eisenbahn auch von Norden her ins Land; der Badische Bahnhof wurde eröffnet. Da begann auch in der Schweiz der Eisenbahnbau. Acht Jahre später waren in der Schweiz schon 862 Bahnkilometer im Betrieb, und eine eigentliche Gründungswelle hob an: Basler Handelsbank (1860), Gewerbehalle (1862), Hypothekenbank in Basel (1863), Basler Versicherungen (1863/64). Basel zählte im Jahre 1863 nun doch schon 40 000 Einwohner.

Getrieben von Gewinnchancen, beschleunigt durch ein Unglück

Inspiriert wurde die Basler Versicherungsgründung auch durch den Erfolg, den die 1858 ins Leben gerufene St. Galler «Helvetia» von Anfang an verzeichnen konnte. Erst 1863 folgten der «Schweizerische Lloyd» in Winterthur. 1869 wird die «‚Schweiz’ Transport-Versicherungs-Gesellschaft Zürich» aus der Taufe gehoben. Aus ihr geht 1872 der Versicherungs-Verein hervor, der drei Jahre später in «Transport & Unfall-Versicherungs-Actien-Gesellschaft ‚Zürich’» umbenannt wird (operativ ab 1873). Er dient zunächst als Rückversicherer der «Schweiz», kann aber von der Rückversicherung allein nicht leben. Es liegt somit nahe, dass er auch direkt Transportversicherungen zeichnet. Dies ist die Geburtsstunde der «Zürich» Versicherung.

Die Eisenbahn war der gewaltige Wachstumstreiber in dieser Zeit, sie erschloss neue Absatzmärkte und brachte zugleich Konkurrenz ins Land. Je mehr Güter per Bahn exportiert wurden, desto mehr Versicherungen gegen Diebstahl und Transportschäden wurden gebraucht. Doch die exportorientierten Seidenband- und Spinnereiunternehmer dachten nicht daran, den in der Schweiz bereits sehr aktiven deutschen und französischen Versicherern das Geschäft zu überlassen. Als Bahnkunden ärgerten sie sich ausserdem darüber, dass die Eisenbahnverwaltungen bis 1862 die Verantwortung für Transportschäden meist ablehnten. Schon im Jahre 1860 waren deswegen zahlreiche Beschwerden und Petitionen an den Bundesrat gegangen. Erst dann erliessen die Bahnen ein Transportreglement, das 1875 durch das eidgenössische Transportreglement abgelöst wurde. Schon damals hinkte die Gesetzgebung hinter den realen Verhältnissen her, und beim Gründen von verheissungsvollem Neugeschäft war Tempo wichtiger als Sorgfalt. Das allgemeine Wirtschaftsklima, die politischen Verhältnisse und die Bedürfnisse der wichtigsten Exportbranche legten daher die Gründung einer eigenen Versicherung nahe.

Unverhofft kam starker öffentlicher Druck hinzu, ausgelöst durch die grösste Brandkatastrophe, die sich in der Schweiz je ereignet hatte. In der Föhnnacht vom 10. zum 11. Mai 1861 brannten innert weniger Stunden im Städtchen Glarus über 600 Gebäude. 2257 Menschen – beinahe die Hälfte der Bevölkerung – wurden obdachlos. Der Gesamtschaden erreichte den damals astronomischen Betrag von annähernd zehn Millionen Franken; davon entfiel fast die Hälfte auf das Mobiliar, das zu der Zeit noch schlechter versichert war als die Häuser. Für die Gebäudeschäden hätte die kantonale Assekuranz-Anstalt rund 2,6 Millionen Franken zahlen sollen, doch besass sie nur einen Reservefonds von einer halben Million. Glarus war deshalb gezwungen, bei der Eidgenossenschaft und beim Anlegerpublikum 2,4 Millionen aufzunehmen, die teils zinsfrei, teils zu Vorzugszinsen gewährt wurden. Insgesamt blieben Schäden von rund 4,5 Millionen Franken ungedeckt; sie wurden der Mildtätigkeit der solidarischen Mitbürger anheim gestellt.

Der Schrecken, der nach der beispiellosen Katastrophe von Glarus durchs ganze Land ging, wirkte wie eine starke PR-Kampagne für besseres Versichern. Die Motivation durch die Aktualität fiel sodann in eine für Anlagegeschäfte günstige Zeit. Es war in Basel und auch anderswo viel Kapital flüssig, das Anlage suchte. So wurde 1863 die Hypothekenbank Basel gegründet, deren Kapital etwa 17fach überzeichnet wurde. Einige Monate später, als die Basler Handelsbank ans Publikum ging, war die Überzeichnung mit Faktor 150 schon beinahe grotesk.


Markus von Escher/Karl Lüönd: Sicherheit als Prinzip.
150 Jahre und eine Zukunft für die Basler
336 Seiten
über 900 Abbildungen
Fr. 80.--
ISBN 978-3-033-04256-8

Zu beziehen über BALOISE Holding, Aeschengraben 21, 4002 Basel


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